09 Apr

Autogas TÜV-Abnahme

In einer Zeit, in der der Benzinpreis immer mehr in die Höhe schnellt, suchen viele Verbraucher eine günstigere und umweltschonende Alternative zu diesem herkömmlichen Kraftstoff. Neben den mit Pflanzenöl betriebenen Fahrzeugen oder Autos mit Elektromotor bietet ein Gasantrieb die optimal Lösung. Da die Verbrennungseigenschaften des Gases dem des Benzins sehr ähnlich ist kann jeder Ottomotor problemlos umgerüstet werden, ohne das bauliche Veränderungen am Motor vorgenommen werden müssen.

Wichtig ist jedoch die Abnahme durch den TÜV oder die Dekra, da durch den Einbau einer Gasanlage die Betriebserlaubnis erlischt. Für die Eintragung in Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief wird eine Gassystem-Einbauprüfung durchgeführt.

Sie umfasst die Kontrolle des kompletten Systems auf Dichtigkeit sowie die Kontrolle aller Bauteile nach der vorgeschriebene Prüfnorm ECE-R61.0. Diese Prüfnorm stellt sicher, das die Umrüstung unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorschriften fachgerecht durchgeführt wurde. Sie entfällt, wenn die Nachrüstung von einem durch den TÜV zertifizierten Werkstatt vorgenommen wurde. Das Zertifikat berechtigt den Fachbetrieb Einbau, Diagnose und Wartung von Gasanlagen zu betreiben sowie die Durchführung der Gasanlagen-Prüfung und ist durch ISO 9001/2000 genormt.

Zertifizierte Werkstätten arbeiten eng mit dem TÜV zusammen, so dass sie in der Regel für den Kunden die Einbauabnahme und Eintragung der Gasanlage in die Papiere organisieren können. Auch greifen die zertifizierten Betriebe meist auf die vom TÜV erstellten Mustergutachten für Autogasbetrieb zurück. Diese Gutachten gibt es für die gängigsten Fahrzeugtypen und erleichtern die Umrüstung.

Die Kosten für die Abnahme der Umrüstung belaufen sich auf etwa 130,- Euro. Die wiederkehrende Gasanlagenprüfung, die im Rahmen der regelmäßigen Hauptuntersuchung alle zwei Jahre erfolgt, kosten etwa 30,- Euro. Im Rahmen dieser Hauptuntersuchung findet ebenso die Abgas-Sonderuntersuchung statt, die auch für gasbetriebene Fahrzeuge Pflicht ist.

Die eingebauten Gastanks, bei denen der TÜV einen Prüfdruck von 40 bar vorschreibt, unterliegen besonderen Bestimmungen. Nach der Einbau-Abnahme findet bei Erdgas alle fünf Jahre und bei Flüssiggas alle zehn Jahre eine Überprüfung statt.

Deutschlandweit gibt es immer mehr zertifizierte Werkstätten und TÜV-Prüfstationen, so dass eine Abnahme der eingebauten Gasanlage kein Problem darstellt.

09 Apr

Autogas umruesten

Autogas Umrüstung

Das neue Umweltbewusstsein macht auch vor Autofahrern nicht halt, deshalb stieg in den letzten Monaten europaweit die Nachfrage nach Fahrzeugumrüstungen auf Autogas. Dabei kann fast jeder beliebige Benzin-Motor mit einer so genannten LPG-Anlage (Liquefied Petroleum Gas) ausgerüstet werden. Der Treibstoff ist eine Mischung aus Propan und Butan und hat sich schon seit Jahrzehnten bewährt, in Italien ist Flüssiggas seit den 70er Jahren sehr verbreitet und schon in den 80er Jahren wurden alle Taxis in Istanbul und die gesamte Autobusflotte der Wiener Verkehrsbetriebe mit Flüssiggasantrieb ausgerüstet.

Bei der Verbrennung von Autogas fallen nur 20% der Stickoxidemissionen eines Benzin-Motors an, außerdem verringert sich der CO2- Ausstoß um 15% und die Abgabe unverbrannter Kohlenwasserstoffe wird um die Hälfte gemindert.
Zum anderen verringern sich für den Autofahrer die anfallenden Triebstoffkosten erheblich, denn der Liter kostet in Deutschland zwischen 0,45 und 0,75 Euro. In anderen europäischen Ländern, in denen mit Autogas betriebene Fahrzeuge schon seit Jahrzehnten sehr viel verbreiteter sind und auch ein flächendeckendes Tankstellensystem existiert, sind diese Kosten häufig noch geringer.

Trotz des Mehrverbrauchs zwischen 10-20% in Litern gegenüber Benzin, wird der Geldbeutel der Autofahrer bei den derzeitigen Benzinpreisen sehr geschont und die Investition amortisiert sich bereits nach kurzer Zeit. Der höhere Verbrauch resultiert aus der geringeren Dichte des Autogases und dem damit niedrigerem Brennwert.

Die Kosten für eine Autogas Umrüstung belaufen sich in der Regel auf ca. 1500 – 3000 Euro. Zusätzlich erhöht sich die Lebensdauer des Motors und der Zündkerzen. Außerdem läuft der Motor wesentlich leiser. Dabei wird das umweltverträgliche Verhalten keineswegs durch weniger Fahrkomfort und Motorleistung geschmälert.

Zusätzlich sparen Autofahrer nach dem Autogaseinbau Kfz-Steuern und bei der Autoversicherung sind autogasbetriebene Fahrzeuge besser gestellt. Dennoch lohnt sich auch hier ein KFZ Versicherungsvergleich.
Die Autogasumrüstung selbst erfordert keine mechanischen Veränderungen des Motors und wird in Ergänzung zum Benzinantrieb installiert. Damit kann der Fahrer jederzeit zwischen Benzin- und Autogasantrieb wählen.

Der Autogaseinbau gestaltet sich sehr unkompliziert, der Gastank wird entweder in der Reserveradmulde, im Kofferraum oder als Unterflurtank montiert.
Da auch der Benzintank erhalten bleibt, erhöht sich die Reichweite erheblich, je nach Verbrauch und Größe des Tanks auf bis zu 300 – 1000 km.

Nicht zu empfehlen ist derzeit noch der Autogas Umrüstung bei Direkteinspritzungsmotoren, da zuverlässige Umrüstsätze derzeit am Markt nicht verfügbar sind.

Viel wird über die Sicherheit solcher Fahrzeuge spekuliert, aber bei fachgerechtem Einbau und unter Beachtung der bestehenden Sicherheitsbestimmungen sind autogasbetriebene Fahrzeuge sogar ungefährlicher als Benzinmotoren. Denn der Autogasbehälter ist aus 3,5mm dickem Stahl gefertigt und kann selbst bei einem Unfall nicht zerstört werden. Auch von der Zerstörung der Gasleitung selbst geht keine Gefahr aus, weil im Tank ein Rohrbruchventil eingebaut ist, das sich sofort verschließt sobald die Gasleitung undicht ist.
Das Parken von gasbetriebenen Autos in Parkhäusern oder Tiefgaragen ist entgegen landläufiger Vorurteile erlaubt.

Das Tankstellennetz in Deutschland ist in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut worden, so dass die Betankung fast flächendeckend möglich ist. In vielen europäischen Nachbarländern stellt sich die Tanksituation sogar noch besser dar. Dennoch sollten sich Autofahrer vor Antritt einer Reise über das Tanksystem im Zielort informieren, da ein einheitlicher europäischer Anschluss nach wie vor nicht erhältlich ist.

Der Autogasumbau ist nicht nur ökologisch sondern auch aus ökonomischer Perspektive für alle Besitzer von Benzin-Otto-Motoren überlegenswert.

09 Apr

Autogas – Fahrzeuge

Die Benzinspreise in Deutschland sind in der heutigen Zeit so hoch wie niemals zuvor. Was aber kann der Verbraucher tun? Schließlich ist man auf den Sprit angewiesen um sein Auto von A nach B zu bewegen.

Nein, das ist so nicht ganz korrekt. Die Autofahrer sind schon lange nicht mehr nur auf Benzin, Super oder Diesel angewiesen. Wer sein Auto in heutiger Zeit kostengünstig benutzen möchte, der sollte über eine Umrüstung auf den Betrieb mit Erdgas, oder sogar mit Autogas nachdenken.

Im Endeffekt lässt sich jeder Ottomotor auf den Betrieb mit Autogas umrüsten, egal ob er laut Bedienungsanleitung mit Super oder mit Benzin betankt werden sollte. Lediglich eine Umrüstung von Dieselmotoren ist nicht möglich, da diese vollkommen anders funktionieren und mit Gas überhaupt nicht klarkommen.

Die Umrüstung auf den Betrieb mit Autogas kann in diversen Werkstätten vorgenommen werden. Viele Automechaniker haben sich regelrecht auf den Einbau dieser Anlagen spezialisiert.
Für den Umbau wird dem Auto ein zusätzlicher Tank eingebaut, die Öffnung für diesen kann sich entweder mit in der Tankklappe oder aber im Kopperraum befinden. Der Tank selber wird oft anstelle eines Reserverades in die Aussparung im Kofferraum eingebaut.

Des Weiteren werden Schläuche längs der Autoachse verlegt, die das flüssige Gas nach vorne Richtung Motor leiten. Erst hier wird das Gas verdampft und direkt in die Zylinderköpfe hineingedrückt. Da hier pro Zylinder ein spezieller Aufsatz erforderlich ist sind die Kosten für eine Autogasanlage auch abhängig von der Zylinderanzahl des KFZ.

Neben der Preisersparnis haben Autogas Fahrzeuge noch einen weiteren Vorteil – den minimalen Verschleiß. Da Autogas nach Wasserstoff (Autogas besteht zu einem Großteil aus Wasserstoffatomen) einer der saubersten Kraftstoffe überhaupt ist, entstehen weder Mengen von Ruß noch hohe mechanische Beanspruchung. Man kann daher im Schnitt von einer Verlängerung der Lebensdauer des Motors von ca. 30-40% ausgehen.

Die Sicherheit kommt auch im Betrieb mit Autogas nicht zu kurz – es gibt keinerlei Statistiken die besagen würden, dass Autogas betriebene Fahrzeuge bei Unfällen schlimmer beschädigt werden als Benziner.

Das Hauptargument für den Betrieb eines Fahrzeuges mit Autogas ist und bleibt aber die enorme Kostenersparnis. Zwar ist der Verbrauch etwa 20-30% höher als mit Benzin, dafür aber liegen die Kosten etwa bei der Hälfte der Benzinkosten pro Liter. Es ergibt sich also eine Kostenersparnis von locker 30-40%. Die niedrigen Preise für Autogas hängen im Wesentlichen von der steuerlichen Begünstigungen des Kraftstoffes ab – diese wurde aber gerade erst für die nächsten Jahre gesichert. Autogasfahrer haben daher in jeder Beziehung die Nase vorne.

Übrigens: Die Steuern und Versicherungsprämien bleiben bei einer Umrüstung auf Autogas (Kosten zwischen 2000-2800 Euro) unverändert. Die versicherung leider auch. Aber es schadet nie mal zu vergleichen ob man nicht eine günstigere KFZ Versicherung findet.

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09 Apr

Autogas-Forum

Dass die deutsche Auto-Industrie keine sportlichen und schnittigen Wagen auf den Markt bringt, kann man ihr nun wirklich nicht vorwerfen. Doch was da zumeist vorüberrauscht, kann man durchaus auch als Umweltschmutzkanonen bezeichnen. Und so hätte ein Daniel Düsentrieb seine wahre Freude angesichts der Herausforderungen, die tagtäglich auf unseren Straßen knatternd und Kohlendioxid-schnaubend durch die Gegend düsen.

Gerade die großen und bekannten Marken haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert, schaut man sich die Bilanz vergangener Jahre in Sachen Kohlendioxid-Ausstoß einmal näher an. So hat VW in den letzten zehn Jahren den Ausstoß des Gift-Cocktails gerade einmal um magere elf Prozent reduziert, Audi brachte es auf nur 13 Prozent, Seat auf knauserige acht und Skoda auf bedenkliche 13 Prozent. Eindeutig die Nase vorn hat Opel. Das Unternehmen reduzierte im genannten Zeitraum den CO2-Ausstoß um immerhin stolze 25 Prozent. Mercedes-Benz schließlich rühmt sich mit einer Rückführung von beinahe 40 Prozent gegenüber der vergangenen sieben Jahren. Doch war hier der Kohlendioxid-Ausstoß in der Vergangenheit so hoch, dass auch eine solche Reduzierung nur zu einem vernichtenden Urteil führen kann. Das Unternehmen bleibt Schlusslicht.

Dabei werden gasbetriebene Fahrzeuge immer populärer und es ist gar nicht so schwierig, aus den rollenden Umweltsündern passable und umweltverträgliche Weggefährten zu machen. Die Zauberworte heißen Autogas und Umbau und gefragt sind umweltfreundliche Autobesitzer, die mit einer Umrüstung auf Autogas ihren eigenen Anteil in Sachen Umweltschutz leisten wollen. Soviel Einsicht und Vernunft soll belohnt werden. Mit einem Autogas-Forum rund um alle Fragen im Bereich geplante Umrüstung leistet das Portal Hilfestellung und Dialog. Hier geht es um Erfahrungen und Empfehlungen für den Umbau in Werkstätten. Für wen lohnt sich eine solche Investition? Was ist zu beachten, welche Kosten kommen auf den Autobesitzer zu, welche Erfahrungen haben User mit Werkstätten gemacht? Und schließlich geht es natürlich auch um alle Themen rund um die zukünftig zu erwartende Ersparnis. Diese ist erheblich, denn der Fiskus lockt mit Steuerbegünstigungen für den umweltfreundlichen Gas-Treibstoff. Und das merkt der Autofahrer mit Gasantrieb dann bei jedem Tankstopp an einer der Zapfsäulen im inzwischen relativ gut ausgebauten Gas-Tankstellennetz. Schon nach einem Jahr hat sich ein beachtliches Sümmchen an Euros angehäuft. Also nichts wie ran an den Umweltschmutz und die Tastatur – Daniel Düsentrieb wird’s freuen. Nicht nur wegen der Dukaten-Berge, sondern vor allem wegen der innovativen Tüftelei in Sachen Umweltschutz.

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09 Apr

Autogas-Sicherheit

Gas? Aber sicher!

Zugegeben, es ist unsichtbar, man kann es nicht fühlen, trotzdem birgt es so viel Energie – man könnte mit Fug und Recht ängstlich sein. Autogas gilt teilweise noch immer als ein eher exotischer Treibstoff. Noch immer ist es mit Vorurteilen behaftet, die jedoch längst widerlegt sind. Dies sind Relikte einer Zeit, in der noch vor jeder Tiefgarage ein großes Schild angebracht war, das gas-angetriebenen Fahrzeugen die Zufahrt verwehrte.

Die heutige Generation der Autofahrer und -Käufer ist offener geworden. Das ist nur recht und billig, denn schließlich ist in den anderen Ländern der alternative Brennstoff Autogas seit vielen Jahren absolut üblich. Sowohl Holland, als auch Italien sind uns da ein ganzes Stück voraus.

Dabei ist es völlig gleich, ob über LPG, die holländische Variante, oder Erdgas gesprochen wird denn letztlich sind Lagerung, Tankvorgang und Transporte der beiden Möglichkeiten sehr ähnlich. Noch immer halten sich aber die Gerüchte, im Falle eines Unfalles gäbe es eine erhöhte Explosionsgefahr, undichte Leitungen seien zu befürchten, der Tankvorgang erfordere spezielle Sicherheitsvorkehrungen und ähnliche Befürchtungen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Auch Benzin ist eigentlich eine eher wässrige Flüssigkeit, die völlig unscheinbar einerseits, hoch explosiv andererseits ist. Im Kino wird gezeigt, wie Autos nach einem Zusammenstoß in Flammen aufgehen, Tanks explodieren und undichte Tanks mit einer brennenden Zigarette zur Ursache von Katastrophen werden.

Das ist natürlich Unsinn und Versuche haben längst bewiesen, dass die Welt der Kinofilme nicht mit der Realität übereinstimmt und die gezeigten Gefahren ins Reich der Märchen gehören.


Autogas ist sogar noch sicherer als Benzin.

Der Tankvorgang erfolgt mittels spezieller Schraub- und Steckverbindungen, die absolut dicht sind. Die verügbaren Autogas-Tankstellen sind  dementsprechend ebenfalls gesichert.

Die Fahrzeugtanks werden hinsichtlich ihrer Druck – und Hitze-Festigkeit auf ein Vielfaches der möglicherweise bei einem Unfall oder Feuer auftretenden Werte hin geprüft.

Die Leitungen werden so verlegt, dass sie keiner mechanischen Beanspruchung ausgesetzt werden.

Deshalb gehören die Schilder vor den Tiefgaragen zurecht längst der Vergangenheit an. Die Autogas-Anlage erobert mehr und mehr die Herzen der Autofahrer, denn in der Nähe ihrer Herzen tragen sie ihre Brieftasche. Auf Grund der – noch viele Jahre festgeschriebenen, steuerlichen Regelung liegen die Brennstoffkosten beim Autogas-Antrieb momentan bei gut der Hälfte der Benzinkosten. Da kann es sich durchaus rechnen, vor allem bei großzügig motorisierten Gebraucht-Fahrzeugen, in den Umbau auf Autogas zu investieren.

Uns wer würde nicht gerne "mit Sicherheit billiger" fahren?

Mehr zu dem Thema Autosicherheit finden Sie übrigens bei www.auto-konkret.de – ein absoluter Tipp wenn es um News rund ums Auto geht.

09 Apr

Autogas oder Erdgas – der Vergleich

Die Frage ist meist nicht vergleichbar mit der nach Diesel oder Benziner. Da Erdgas (CNG in H- oder L-Form) mit einem Druck von 200bar verarbeitet wird, ist der nachträgliche Einbau in ein Fahrzeug aufwändiger als bei Autogas (LPG), das lediglich mit 8bar gelagert werden muss. Die Umrüstkosten liegen bei 3000 bis 5000 Euro (Erdgas) bzw. 1500 bis 3000 Euro (Autogas).

In Sachen Umweltfreundlichkeit (CO2-Ausstoß) ist Erdgas leicht im Vorteil; grundsätzlich ist der Gasantrieb gegenüber Benziner und Diesel umweltfreundlicher. Einem Elektroauto kann aber auch ein Erdgasauto nicht das Wasser reichen.

Die Autohersteller bieten seit Jahren Erdgasfahrzeuge an. Das jeweils aktuelle Neuwagenangebot ist allerdings meist klein. Die örtlichen Energieversorger unterstützen den Kauf eines Erdgasautos mit zahlreichen Programmen.

Der Kunde, der sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt umschaut hat es einfacher. Bei den Erdgasfahrzeugen finden sich eine Reihe von Modellen namhafter Hersteller. Autogasanlagen dagegen können theoretisch in allen Benzinern verbaut sein. Vorwiegend bieten sie sich für größere Fahrzeuge an, da zum einen ein 50 bis 100 liter Tank sehr viel Platz braucht, zum anderen die deutlich niedrigeren Spritkosten die Einbaukosten schneller amortisieren. Bei Geländewagen, Bussen und Kleintransportern, Vans und Wohnmobil können sich die Kosten für 100 km schnell mal halbieren. Die bis 2018 garantierten Steuerermäßgigungen sind ein weiterer Pluspunkt.

Die Reichweite einer Tankfüllung ist meist geringer als bei Benzinern, die mögliche Füllmenge bei den CNG-Fahrzeugen Wetter abhängig (Wärme).
In der Regel sind alle Gasfahrzeuge bivalent ausgerüstet. Das heißt, sie behalten ihren Benzintank und führen zusätzlich Gas mit. Für den Startvorgang wird Benzin benötigt, nach kurzer Fahrt kann auf Gas umgestellt werden. Auch nachträglich eingebaute Anlagen können dies mittlerweile selbständig.

Im Fahrbereich sind die Unterschiede zu Benzin marginal. Allerdings hängt dies auch vom Motor ab. Leistungshungrige Motoren verlieren spürbar an Kraft, während per se genügsame Motoren kaum einen Unterschied erfahren lassen. Geländewagenbesitzer schalten deshalb im harten Geländeeinsatz in der Regel auf Benzin um.
Die Elastizität des Motors nimmt bei einigen Fahrzeugen sogar zu. Es kann "schaltfauler" gefahren werden.

Die Verfügbarkeit von Gas ist gegenüber Benzin und Diesel nach wie vor sehr eingeschränkt. Allerdings wird das Netz vor allem für Erdgas weiter ausgebaut. Gastankstellen findet man nicht nur bei den üblichen Tankstellen, sondern manchmal auch bei Camping-Ausrüstern (Autogas) oder Energieversorger-Stationen (Erdgas).

09 Apr

Elektroauto oder Gasauto

Bei steigenden Benzin- und Dieselpreisen sind immer mehr Autofahrer auf der Suche nach Alternativen. Ein Auto mit einem Elektromotor oder ein Fahrzeug, welches mit Auto- bzw. Erdgas fährt, sind zum Beispiel möglich. Doch worin liegen die Vor- und Nachteile dieser beiden Fahrzeuge?

Beide Fahrzeuge sind natürlich günstiger im Unterhalt als Autos mit konventionellen Motoren. So liegt der Preis für einen Liter Autogas derzeit bei durchschnittlich 0,60 bis 0,65 Euro. Erdgas wird in Kilogramm gemessen, bewegt sich preislich aber in etwa auf dem Autogasniveau. Erdgas wird dabei effizienter verbrannt, sodass man 1,5 Liter Autogas mit einem Kilogramm Erdgas gleichsetzen kann. Man sollte allerdings generell beachten, dass der Verbrauch von Gas im Vergleich zum Benzinmotor rund 15 Prozent höher ist. Die Kosten für die Betankung des Elektro Auto hängen vom Stromtarif des Autohalters ab. Generell kann man hier einen maximalen Betrag von 1,50 Euro für eine Fahrt von 100 Kilometern annehmen.

Die Steuerlast und auch die Beiträge, die für Versicherungen gezahlt werden müssen, sind bei einem Elektroauto sehr gering. Rund zehn bis 30 Euro müssen nur pro Jahr für Kfz-Steuern eingeplant werden. Das ist mehr als günstig. Bei den Versicherungen gibt es teilweise große Unterschiede, sodass sich ein Vergleich in jedem Fall lohnt. Wer sich für eine günstige Versicherung entscheidet, der muss etwa 100 Euro pro Jahr für die Beiträge einplanen.

Auch bei einem Gasauto gibt es steuerliche Ermäßigungen. So wurde beispielsweise der Gaspreis in Deutschland bis zum Jahr 2018 auf seiner niedrigen Stufe gesetzlich festgeschrieben. In Sachen Umweltverträglichkeit hat das Elektroauto die Nase vorn. Zwar verbrennt Gas weitaus sauberer als Benzin, ist jedoch nicht vollkommen schadstofffrei. Beim Elektroauto entstehen dagegen überhaupt keine Abgase. Ein weiterer Vorteil des Elektroautos ist es, dass es nahezu geräuschlos fährt und dass die Elektromotoren bei Weitem weniger wartungsintensiv sind als Verbrennungsmotoren.

Die Nachteile des Elektroautos sind hauptsächlich die hohen Anschaffungskosten und die vergleichsweise geringe Lebensdauer der Batterien. Nur drei bis fünf Jahre halten diese. Auch die geringe Reichweite, die derzeit bei nur 300 Kilometern liegt, ist negativ zu beurteilen. Bis die Batterien wieder aufgeladen sind, können bis zu zehn Stunden vergehen.

Auch bei einem Gasauto sind die Anschaffungskosten höher als bei einem konventionellen Pkw. Man kann ein Gasauto entweder neu kaufen oder z. B. einen Benziner umrüsten lassen. Die Reichweitenprobleme des Elektroautos sind dem Gasauto fremd. Hier ist es mit konventionellen Autos vergleichbar. Ein entscheidender Nachteil sind jedoch die entsprechenden Tankstellen, die es noch nicht flächendeckend gibt.

09 Apr

Die Wirtschaftlichkeit von Autogas

Kosten – Die Wirtschaftlichkeit von Autogas

Als "Autogas" bezeichnet man zum Gebrauch in Verbrennungsmotoren vorgesehenes Flüssiggas, das zumeist Propan, Butan oder deren Gemische enthält. Bereits in den 1970er Jahren wurde Flüssiggas in italienischen Ottomotoren eingesetzt, wo es bis heute sehr verbreitet ist. In Deutschland wird Flüssiggas bis Ende 2018 lediglich mit 9 Cent pro Liter besteuert, weshalb die Zahl der umgerüsteten PKWs jährlich wächst. Ein Liter des Kraftstoffes kostet zur Zeit zwischen 50 und 75 Cent, getankt werden kann an etwa 3000 Tankstellen verteilt im gesamten Bundesgebiet. Auch im öffentlichen Personennahverkehr ist der Einsatz von Flüssiggas bereits verbreitet, in Wien fahren seit vielen Jahren fast 600 Stadtbusse mit diesem alternativen Kraftstoff. Allerdings darf das "Liquefied Petroleum Gas" nicht mit anderen Kraftstoffen wie komprimiertem Erdgas oder Flüssigerdgas verwechselt werden.

Insgesamt verbrennt Flüssiggas erheblich umweltfreundlicher als herkömmliche Kraftstoffsorten. Die CO2-Emissionen werden um etwa 15% gesenkt, zudem halbiert sich der Ausstoß an unverbrannten Kohlenwasserstoffen. Der geringe Ausstoß an Stickoxiden trägt dazu bei, das beispielsweise Flüssiggas- Gabelstapler anders als Diesel-Gabelstapler in geschlossenen Räumen fahren dürfen. Desweiteren ist das Flüssiggas chemisch besser verwertbar als beispielsweise Dieselkraftstoff. Bereits bei niedrigen Temperaturen wird der Kraftstoff vom Katalysator aufgenommen und umgesetzt.

Die Umrüstung eine Kraftwagens auf Flüssiggas kann als relativ unkompliziert angesehen werden. Die Kosten schwanken bei einem Fahrzeug mit Ottomotor zwischen 1500 und 3500 Euro, vor allem die Zylinderzahl, die Leistung und die gewünschte Stufe der Abgasnorm spielen dabei eine große Rolle. In der Regel kann eine Flüssiggasanlage, die leer circa 40 Kilogramm wiegt, an drei verschiedenen Stellen im Auto installiert werden. Zum einen ist es möglich, das Reserverrad auszubauen und den Tank in die Reserveradmulde einzubauen. Je nach Automodell passen zwischen 40 und 90 Liter in den eingebauten Tank, das Reserverrad ersetzt man dann durch ein Pannenspray. Größere Tanks müssen dagegen entweder im Kofferraum oder im Unterflurbereich angelegt werden. Im Großen und Ganzen kann jedoch gesagt werden, dass für eine Umrüstung nicht extra ein Kredit oder ähnliches aufgenommen werden muss.

Wer im Jahr nur wenige Tausend Kilometer im Auto zurücklegt, sollte eher auf einen sparenden Benzinmotor setzen. Interessant ist eine solche Lösung vor allem für Autofahrer, die mindestens 15000 Kilometer jährlich zurückliegen. Allerdings gilt es zu beachten, dass die Tankstellendichte in ländlichen Gegenden noch nicht ausreicht.

09 Apr

Autogas tanken

Autogas wird immer beliebter. Vor allem bietet sich der große Vorteil, dass die Umrüstkosten vor allem von Vielfahrern relativ schnell ammortisiert sind, da sich beim Tabvorgang einiges sparen lässt.

Allein in Deutschland gibt es derzeit rund 2.800 Tankstellen. Auch in den Niederlande, Belgien. Frankreich, England, Italien und Polen ist das Gastankstellennetz gut ausgebaut. In der Schweiz, in Österreich und in Dänemark ist das Netz hingegen sicherlich noch ausbaubar.

Die Methode zur Betankung des Gastanks es überall gleich, es gibt allerdings drei Anschlussarten, die unterschieden werden. Der ACME-Anschluss ist vor allem in Deutschland und in Belgien verbreitet, die Niederlande setzt auf den Bajonettanschluss und Frankreich sowie Italien auf den Dish-Anschluss. In anderen Ländern kommt eine dieser drei Varianten zum Einsatz.

Zwischen den einzelnen Anschlüssen gibt es Kompatibilitätsprobleme, die jedoch durch Adapter leicht gelöst werden können. Auf der sicheren Seite ist, wer sich zu seinem Anschlus zwei weitere Adapter zulegt. Die meisten Tankstellen haben auch Adapter vorrätig, die dann für den Tankvorgang ausgeliehen werden können. Da aber nicht alle Gas-Tankstellen rund um die Uhr mit Personal besetzt sind, ist auf der sicheren Seite, wer sich die zwei Adapter zulegt, sobald er mit seinem Auto ins Ausland verreisen möchte.

Die Art der Betankung ist bei jedem der drei Anschlüsse gleich. Bei einem Druck von sechs bis acht Bar ist Autogas flüssig. Mit Hochdruck – das heißt mit zehn bis 15 Bar wird das Gas in den Tank gedrückt. Dabei ist das gesamte System luftdicht nach Außen abgesichert, so dass es zu keiner Geruchsbelästigung komte. Erst wenn der Tankschlauch entfernt wird, entweicht ein wenig Gas am Ventil, was aber unmittelbar im gasförmigen Zustand verfliegt.

Die Zapfpistole einer Gastankanlage besitzt einen Überwurfring, mit dem sie Außen auf das Gewinde des ACME Füllstutzens am Tankbehälter aufgeschraubt wird, und sich so vollflächig auf der Gummidichtung anpresst, damit kein Gas nach Außen strömen kann. Wer das zwei Mal gemacht hat, wird damit keinerlei Probleme mehr haben. Auch beim Bajonett- und beim Dish-Anschluss werden der Füllstutzen und der Tankbehälter miteinander verschraubt. Adapter sehen dann so aus, dass sie auf das Gewinde des Tankbehälters passen und auf der Gegenseite das Verschrauben mit dem Füllstutzen ermöglichen.

09 Apr

Autogas-Flyer

Eine Fahrzeugumrüstung auf Autogas schont längerfristig die Umwelt und den Geldbeutel, man sollte darum eigentlich meinen, dass sich schon viel mehr Autofahrer für eine Umrüstung entschieden haben. Um mehr Menschen mit diesem System vertraut zu machen, ist wohl einfach mehr Werbung notwendig.

Werbung – Da denken die meisten erst einmal an TV-Spots oder Banner auf Internetseiten. Nicht zu unterschätzen ist aber auch ein anderer Weg, um Leute zu erreichen: mit Flyern!

Flyer Druck ist ein wirksames Mittel um Menschen, vor allem regional, auf sich und sein Unternehmen aufmerksam zu machen. Für eine Werkstatt, die Umrüstungen auf Autogas anbietet, lohnt sich flächendeckende Werbung meist gar nicht, da sich der Kundenkreis trotzdem eher in der Region befindet. Flyer Druck und Verteilung in der eigenen Stadt erreicht also immer die Richtigen!

In größeren Städten gibt es auch schon andere Systeme, um die Flyer unter die Leute zu bringen, als sie auf der Straße zu verteilen. Bar, Cafés, Kneipen und Diskotheken bringen im Eingangsbereich eine „Verteilerstation“ eines Unternehmens an, das für seine Kunden den Flyer Druck übernimmt und die Flyer in allen teilnehmenden Einrichtungen in der Stadt verteilt.

Wer seine Flyer in einem Geschäft auslegen lässt, sollte ein auffälliges Design wählen, denn der Flyer soll schließlich auch bemerkt und am besten mitgenommen werden. Vor allem in den oben genannten „Verteilerstationen“ ist die Konkurrenz groß. Eine ansprechende Gestaltung sowie ein einwandfreier Flyer Druck sind das A und O.

Vor allem beim Flyer Druck muss man vieles beachten und hat die Qual der Wahl. Hier sind einige Punkte aufgelistet, auf die man achten sollte und die man sich bei einer seriösen Flyer Druck Firma aussuchen kann:

  • Wasserfeste Tinte, damit man auch bei Regen verteilen kann
  • Glänzender oder matter Flyer Druck – je nach Vorliebe
  • UV-Schutzlack (verhindern das ausbleichen in der Sonne)
  • Papierart und Papierstärke (Recycling-Papier etc.)

Bei der Papierart sollte man natürlich umweltfreundliche Produkte wählen, vor allem wenn man für Erdgasumrüstungen werben will, die ja auch umweltfreundlich sind.