09 Apr

Autogas – Fahrzeuge

Die Benzinspreise in Deutschland sind in der heutigen Zeit so hoch wie niemals zuvor. Was aber kann der Verbraucher tun? Schließlich ist man auf den Sprit angewiesen um sein Auto von A nach B zu bewegen.

Nein, das ist so nicht ganz korrekt. Die Autofahrer sind schon lange nicht mehr nur auf Benzin, Super oder Diesel angewiesen. Wer sein Auto in heutiger Zeit kostengünstig benutzen möchte, der sollte über eine Umrüstung auf den Betrieb mit Erdgas, oder sogar mit Autogas nachdenken.

Im Endeffekt lässt sich jeder Ottomotor auf den Betrieb mit Autogas umrüsten, egal ob er laut Bedienungsanleitung mit Super oder mit Benzin betankt werden sollte. Lediglich eine Umrüstung von Dieselmotoren ist nicht möglich, da diese vollkommen anders funktionieren und mit Gas überhaupt nicht klarkommen.

Die Umrüstung auf den Betrieb mit Autogas kann in diversen Werkstätten vorgenommen werden. Viele Automechaniker haben sich regelrecht auf den Einbau dieser Anlagen spezialisiert.
Für den Umbau wird dem Auto ein zusätzlicher Tank eingebaut, die Öffnung für diesen kann sich entweder mit in der Tankklappe oder aber im Kopperraum befinden. Der Tank selber wird oft anstelle eines Reserverades in die Aussparung im Kofferraum eingebaut.

Des Weiteren werden Schläuche längs der Autoachse verlegt, die das flüssige Gas nach vorne Richtung Motor leiten. Erst hier wird das Gas verdampft und direkt in die Zylinderköpfe hineingedrückt. Da hier pro Zylinder ein spezieller Aufsatz erforderlich ist sind die Kosten für eine Autogasanlage auch abhängig von der Zylinderanzahl des KFZ.

Neben der Preisersparnis haben Autogas Fahrzeuge noch einen weiteren Vorteil – den minimalen Verschleiß. Da Autogas nach Wasserstoff (Autogas besteht zu einem Großteil aus Wasserstoffatomen) einer der saubersten Kraftstoffe überhaupt ist, entstehen weder Mengen von Ruß noch hohe mechanische Beanspruchung. Man kann daher im Schnitt von einer Verlängerung der Lebensdauer des Motors von ca. 30-40% ausgehen.

Die Sicherheit kommt auch im Betrieb mit Autogas nicht zu kurz – es gibt keinerlei Statistiken die besagen würden, dass Autogas betriebene Fahrzeuge bei Unfällen schlimmer beschädigt werden als Benziner.

Das Hauptargument für den Betrieb eines Fahrzeuges mit Autogas ist und bleibt aber die enorme Kostenersparnis. Zwar ist der Verbrauch etwa 20-30% höher als mit Benzin, dafür aber liegen die Kosten etwa bei der Hälfte der Benzinkosten pro Liter. Es ergibt sich also eine Kostenersparnis von locker 30-40%. Die niedrigen Preise für Autogas hängen im Wesentlichen von der steuerlichen Begünstigungen des Kraftstoffes ab – diese wurde aber gerade erst für die nächsten Jahre gesichert. Autogasfahrer haben daher in jeder Beziehung die Nase vorne.

Übrigens: Die Steuern und Versicherungsprämien bleiben bei einer Umrüstung auf Autogas (Kosten zwischen 2000-2800 Euro) unverändert. Die versicherung leider auch. Aber es schadet nie mal zu vergleichen ob man nicht eine günstigere KFZ Versicherung findet.

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