09 Apr

Autogas-Anlagen

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Wer kennt das nicht? Das Benzin wird immer teurer und man scheut sich davor, den Tank mal wieder ganz voll zu machen. Es gibt jedoch günstigere und umweltfreundlichere Alternativen, zum Beispiel Gas. Für Autos gibt es verschiedene Arten von Gasanlagen: die für Autogas, auch bekannt als LPG oder Flüssiggas und die für Erdgas, auch bekannt als CNG. Flüssiggas kennt man zum Beispiel vom Camping, wo es zum Heizen und Kochen benutzt wird. Mit Erdgas wird in vielen Häusern die Zentralheizung befeuert.

Autogas kann schon unter vergleichsweise geringem Druck verflüssigt werden und es ist möglich, eine große Energiemenge auf kleinem Raum zu lagern. Wegen der physikalischen Eigenschaften von Propan und Butan ist es auch besser für Autos geeignet als Erdgas. Erdgas ist noch etwas umweltfreundlicher als Autogas, hat aber einen wesentlich höheren Speicherdruck.

Nachträglich kann man auch seinen Benziner in speziellen Fachbetrieben sowohl auf Autogas als auch auf Erdgas umrüsten lassen. Durch den geringeren Speicherdruck von LPG und den dadurch geringeren Aufwand sind Autogasanlagen in der Regel etwa nur halb so teuer wie Erdgasanlagen. Ergänzend zu dem schon vorhandenen Benzinantrieb, der weiterhin zur Verfügung steht, werden ein spezieller Kraftstoffbehälter, ein Steuergerät und ein Verdampfer für die Gasaufbereitung installiert. Bei dem umgerüsteten Fahrzeug kann über einen Schalter am Armaturenbrett zwischen Gas und Benzin umgestellt werden. Ist das Autogas verbraucht, stellt bei modernen Anlagen eine automatische Steuerung auf den Benzinantrieb um. Ein Autogasbehälter wird häufig in der Reserveradmulde im Kofferraum montiert, es sind aber auch andere Einbauvarianten möglich.

Am Gastank sitzt das Hauptventil, das die Einführung des Gases in den Tank ermöglicht und, etwa bei einem Leitungsschaden, den Gasaustritt aus dem Tank verhindert. Das Ventil liefert auch die Werte für die Gasstandanzeige und beendet beim Betanken die Gaszufuhr sobald 80% des Tankvolumens gefüllt sind. Außerdem gibt es ein Ventilationssystem, das den „Abtransport“ des austretenden Gases aus dem Kofferraum sichert, sollte es doch einmal zu ungewolltem Gasaustritt kommen. Im offenen Zustand wird der Durchfluss des Gases durch ein elektromagnetisches Gasventil in den Verdampfdruckregler, auch als Verdampfer bezeichnet, ermöglicht. Der Verdampfdruckregler ist für die Umsetzung des flüssigen Gases in den gasförmigen Aggregatzustand, die Anpassung des jeweiligen Drucks je nach Umdrehungszahl des Motors und die Sperrung des Gasaustritts bei ausgeschaltetem Motor zuständig.

Die exakte Einspritzmenge wird von einem zusätzlichen Steuergerät bestimmt. Für das Tanken gibt es einen speziellen Gaseinguss, der außen angebracht wird. Der Betankungsanschluss für Autogas kann je nach Autotyp hinter oder neben dem Tankdeckel mit einer kleinen schwarzen Abdeckung angebracht werden. Der Tankbehälter ist ein spezieller Drucktank aus 2-3,5 mm dickem Stahl. Er unterliegt einer Druckprüfung bis 30 bar, bevor er vom TÜV freigegeben wird. Der Arbeitsdruck beträgt 5 bis 8 bar (je nach Außentemperatur). Er wird vom TÜV mit einer laufenden Seriennummer und einer Prüfbescheinigung versehen, so dass keine ungeprüften Tanks zum Einbau gelangen.

Die Ansaugleitung ist aus Kupfer und hat eine zusätzliche Ummantelung aus PVC. Sie ist durchgehend aus einem Stück, vom Rohrbruchventil bis zum Filter. Der Unterschied zwischen dem Flüssiggas- und dem Erdgas-Druckregler besteht im Wesentlichen nur in der Zuführung des Kühlwassers. Die Arbeitsweise ist nahezu dieselbe.

hts wie ran ans Bloggen!

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